Autogas News und Tipps

Autogas (LPG) News Archiv Oktober 2009

Im News Archiv finden Sie ältere Autogas / Flüssiggas (LPG) News und Tipps

autogas-umruestungen.de informiert Sie fortlaufend über aktuelle Autogas / Flüssiggas Trends und Entwicklungen. Die neuesten Nachrichten finde Sie in unserer Rubrik Aktuelles: Autogas News und Tipps.


Alfa Romeo MiTo bald auch mit Autogas (LPG) ab Werk

29. Oktober 2009
Alfa Romeo MiTo LPG Autogas
Foto: Alfa Romeo MiTo · Quelle: Alfa Romeo

Nur kurze Zeit nach Externer LinkFiats Ankündigung das Premium Modell Musa seiner Tochtergeselschaft Externer LinkLancia mit dem von Fiat Powertrain Technologies entwickelten Turbo-Motor mit werkseitiger Autogas-Anlage (LPG) auszustatten (mehr zum Lancia Musa LPG), sind nun erste Gerüchte durchgesickert, wonach Fiat plant auch die Konzernmarke Externer LinkAlfa Romeo mit einem entsprechend vorbereiteten Motor auszustatten. Wie das Internetportal Externer LinkItaliaspeed.com berichtet, handelt es sich dabei um den Kleinwagen Alfa MiTo. Das als MiTo LPG Turbo bezeichnete Modell soll zunächst in Italen für rund 13.900 € auf den Markt kommen. Zum Einsatz kommt auch in der Autogas Variante der 1,4 Liter T-Jet Motor mit Doppelaufladung. Er leistet im Autogas-Betrieb rund 120 PS (88 kw) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 198 km/h. Der Turbomotor katapultiert den MiTo LPG Turbo in 8,8 Sekunden von 0 auf 100.
Die Reichweite im Autogas/LPG-Betrieb beträgt italiaspeed.com zufolge 480 Kilometer. Dies wird durch einen 39 Liter Autogas-Tank ermöglicht. Rechnet man die Reichweite des Benzintanks dazu, kommt der MiTo LPG auf eine Gesamtreichweite von 1.200 Kilometer. Wie schon beim Lancia Musa setzt auch Alfa Romeo auf eine Autogas-Anlage vom Italienischen Autogas-Spezialisten Landi Renzo.

Wie andere Autogas Modelle wird auch der MiTo LPG Turbo auf große Akzeptanz in Italien stoßen. Dies hängt wohl auch mit der Prämie in Höhe von 3.000 € zusammen, die der Italienische Staat beim Kauf eines Neufahrzeugs mit Autogas Anlage oder Metan Antrieb ab Werk zahlt. Auch wenn in Italien nach wie vor die meisten Benziner erst nachträglich umgerüstet werden, haben die LPG-Angebote von Fiat den Vorteil, dass die Kunden durch die volle Werksgarantie beim Neuwagenkauf geschützt sind. Wann der Alfa MiTo in der Modellvariante LPG Turbo auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist indes noch unbekannt.

Thomas Mühlenz: Mit Autogas zum ADAC Procar Vize-Meister

25. Oktober 2009
Muehlenz in seinem Ford Fiesta LPG
Foto: Externer LinkMotorSport-Concepts

Zum Saisonfinale der Externer LinkADAC Procar Meisterschaft in Oschersleben hat Externer LinkThomas Mühlenz erneut bewiesen, daß mit Autogas (LPG) betriebene Fahrzeuge im Motorsport ganz vorne mitfahren können. Im letzten Rennen der Saison sicherte sich Mühlenz mit seinem Autogas Ford Fiesta nach packenden Kopf-Rennen mit zwei zweiten Rängen die Vize-Meisterschaft.
Das Rennen um den begehrten zweiten Rang versprach Spannung. Vor dem Rennen lag Mühlenz in der Gesamtwertung nur einen Punkt hinter seinem Teamkollegen Dion Calcum zurück. Doch schon im ersten von zwei Rennen war das Glück dem Recklinghäser hold, denn Mühlenz konnte seinen Teamkollegen Calcum überholen, als dieser einem anderen Wettbewerber ausweichen und über die Wiese fahren mußte. Mühlenz Autogas-Fiesta rollte hinter Sieger Boeckels als zweiter über den Zielstrich.
Im zeiten Durchlauf lieferten sich Calcum und Mühlenz ein Duell über zwölf Runden, das Mühlenz in seinem sportlichen Autogas-Flitzer letztlich für sich entscheiden und damit hinter dem erstplatzierten und ADAC Procar Meister Guido Thierfelder Rang zwei erfahren konnte.
Mühlenz ist zu Recht stolz auf seinen Fiesta mit Autogas- / LPG-Antrieb: "Was wir mit der Vize-Meisterschaft bewiesen haben ist, dass man mit dem alternativen Gasantrieb durchaus ganz vorn mitfahren kann. Wenn die wenigen technischen Kinderkrankheiten ausgerämt sind, kann man durchaus auch Meisterschaften gewinnen."

Aral-Studie: 10% aller Fahrzeuge mit Autogas (LPG) im Jahr 2010 möglich

18. Oktober 2009
Autogas vorne beim Autokauf
Foto: Frank Güllmeister

Ein Autogas / LPG-Fahrzeug-Anteil in Höhe von 10 % vom Gesamt Fahrzeugbestand in Deutschland scheint möglich. Starke Anzeichen dafür zeigt zumindest die Studie Trends beim Autokauf 2009 des Mineralölkonzerns Externer LinkAral AG (BP group) an. Aral ließ 1.163 Autofahrer über ihre Meinung im Hinblick auf ihre zukünftigen Kfz-Anschaffungen befragen. Dabei beantworteten rund 10 % der Befragten die Frage "Mit welchem Kraftstoff wird Ihr nächster Wagen voraussichtlich betrieben?" mit Autogas.
Führender Kraftstoff wird der Studie zufolge Benzin bleiben, das 51 % der Befragten als Kraftstoff der 1. Wahl bei ihrer nächten Neuanschaffung ansehnen. Rund 26 % der Studienteilnehmer würden ein Fahrzeug mit Diesel-Aggregat bevorzugen. Gegenüber der Studie von 2007 haben Benzin und Diesel allerdings insgesamt rund 13 % an Popularität verloren, wohingegen alternative Kraftstoffkonzepte deutlich an Popularitä gewonnen haben. Neben Autogas (LPG) mit 10 % als Alternativkraftstoff Nr. 1 planen rund 5 % der Befragten in den kommenden Monaten die Anschaffung eines Fahrzeugs mit Hybrid-Antrieb. Erstaunlich schwach scheint sich die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Erdgas-Antrieb (CNG) zu entwickenln. Nur 2 % der Befragten erwägen in dem kommenden 18 Monten die Anschaffung eines Autos mit Erdgas-Antrieb.

Eine mögliche Erklärung für das vergleichsweise gute Abschneiden der Kraftstoffs Autogas ist offenbar die recht geringe Neigung der Autokäufer für moderne, alternative Antriebe auch zu bezahlen. Nur rund 17 % der Studienteilnehmer würden Mehrkosten in Höhe von bis zu 3.000 € zu akzeptieren. Immerhin noch 44 % würden 2.000 € an Mehrkosten in Kauf nehmen. Da kann Autogas punkten. Autogas-Umbauten ab Werk liegen gerade um die 2.400 €, sind bei einigen Autobilherstellern aktionsweise sogar ohne Aufpreis erhältlich.
Ob der Anteil an Fahrzeugen mit Autogas-Antrieb 2010 tatsächlich die 10 %-Marke knacken kann, wird nicht zuletzt auch davon abhängen, wie viele Autokunden zunächt die Anschaffung eines Fahrzeugs mit Benzinmotor bevorzugen, dieses jedoch bei gestiegenen Kraftstoffpreisen dann nachträglich auf Autogas umrüsten lassen. Bei Preisen ab 1.550 € für eine nachträgliche Umrüstung eines 4-Zylinder Motors durch eine Fachwerkstatt sicherlich eine leichte Entscheidung.

Europaweiter Flottentest des Kia Forte LPI Autogas-Elektro-Hybridfahrzeug

11. Oktober 2009
Kia Forte LPI Autogas-Elektro-Hybrid

Mit einem europaweiten Flottentest möchte der koreanische Automobilhersteller Externer LinkKia die praxistauglichkeit seines in Korea so erfolgreichen Autogas-Elektro-Hybrid Modells Forte LPI auch in Europa unter Beweis stellen. Ab 2010 sollen insgesamt 38 Fahrzeuge für Testfahrten zur Verfügung gestellt werden, um Kia Erkenntnisse darüber zu liefern, in wieweit sich der Flüssiggas-Elektro-Antrieb im großen Rahmen auch in Europa wirtschaftlich nutzen lässt. Der Forte LPI Hybrid ist im autogasverwöhnten Korea bereits im Handel. Ob der Forte LPI bald auch in einzelnen europäischen Ländern eingeführt wird, hängt sicherlich auch davon ab, ob sich das Tankstellennetz mit Autogas-Tankstationen als dicht genug herausstellt, denn anders als auf Autogas umgerüstete Benzinfahrzeuge, hat der Forte LPI als reines Autogas-Enlektor-Hybridfahrzeug keinen Benzintank.

Der Forte LPI kommt mit seiner Autogas / Flüssiggas-Einspritzung (sog. LPI-Technik) auf 94 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer und ist dem technisch ähnlich zugeschnittenen, aber mit Super Benzin befeuerten Honda Insight (101 g/km) ebenso voraus wie dem konventionell angetriebenen VW Golf Blue Motion (99 g/km). Angesichts des aktuellen Autogas (LPG) Literpreis in Höhe von rund 62 Cent und dem von Kia angegebenen Autogas Verbrauch in Höhe von 5,3 Litern, kosten 100 Km mit dem Forte LPI lediglich rund drei Euro. Damit fährt er jedem konventionellen Auto in Sachen Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit davon.

Der aerodynamisch optimierte Kia Forte LPI Autos wird von einem 1,6 Liter Vierzylinder-Verbrenner mit 114 PS im Autogas-Betrieb und einem 20 PS starken Elektromotor angetrieben. Letzterer wirkt beim Anfahren wie ein Turbo: Gibt man ordentlich Gas, liefern beide Motoren zusammen rund 250 Nm und schieben den fast 1,7 Tonnen schweren Wagen flott voran, wobei die Beschleunigung besonders auf den ersten Metern beeindruckend ist. Nach zwölf Sekunden erreicht der Forte Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h.
Bei der Batterie stetzt Kia im Gegensatz zur Konkurrenz auf einen hochmodernen Lithium-Polymer-Akku. Dies spart Gewicht und Platz im Kofferraum. Eine Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung runden das schlüssige Elektro-Autogas-Konzept ab.

Abgesehen von der Typenbezeichnung eco-dynamics ist der Forte äußerlich kaum als das smarte Umweltauto zu erkennen daß er tatsächlich ist. Beim Blick ins Innere zeigt der Forte LPI jedoch sein wahres Gesicht. Neben den Anzeigen des Elektoromotors findet man hier ein spezielles Spardiagramm, das einen umwelfreundlichen Fahrstil mit sprießenden Digitalblumen belohnt.
Würde man den Preis, den Kia in Korea verlangt, ganz naiv in Euro umrechnen, so würde der Kia Forte LPI bei uns rund 13.000 Euro kosten - ein Preis, von dem europäische Autofreunde wohl nur träumen können.


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